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Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben...

am Mittwoch, 27 Januar 2016. erstellt in Beiträge zur Blogparade

Meine Gedanken zur Blogparade - von Eva Steiner

Zukunft

Liebe Irene!
 
Schon so lange wollte ich an der Blogparade teilnehmen. Jetzt habe ich es geschafft meine Gedanken niederzuschreiben um sie mit euch zu teilen. Ich habe Jahre der Krankheit und der Verzweiflung hinter mir und ich möchte heute darüber schreiben, wie ich mein Leben verändern konnte und aus dieser dunklen Zeit herausgekommen bin. Heute hege ich meine Zufriedenheit, dass ich meinen Focus immer auf den nächsten Schritt gelegt habe, die Prioritäten abgesteckt hatte und konsequent meinen Weg ging, denn das war nicht immer so. Zwar musste ich dafür auf viele Termine verzichten, doch das Ergebnis war endlich mal mehr Ruhe, Klarheit, Besonnenheit, Geduld mit mir, die Wiedererlangung meiner Gesundheit und eine Menge an Glücksmomenten.

In den letzten Jahren hatte ich 3 klare Ziele:
·         Endlich wieder schmerzfrei zu sein
·         Körperlich und psychisch wieder fit  und glücklich zu sein und
·         Beruflich Fuß zu fassen und mit Freude zu arbeiten.
 
Die Kreativität, die ich jederzeit zu Hause leben konnte, half mir sosehr! Egal ob mitten in der Nacht oder am helllichten Tag. Mit diesen von mir gestalteten Sprüche sprachen mit mir, so wurde mein Unterbewusstsein ständig gefüttert, sodass sich die Sprüche verinnerlichten und sich schließlich in meinem Leben manifestierten.
Und diese Impulse leben nun weiter in meinen Billets und Bio-Schokoladen.Ich habe mir erlaubt jede Schmerzattacke wegzuschlafen, mich tief in Entspannung zu versetzen und zu schlafen. Ich habe mich der Homöostase anvertraut, dass mein Körper die Möglichkeit nutzt  sich im Schlaf zu regenerieren und zu reparieren.
 
Es war mir ganz wichtig, etwas ganz Wesentliches zu pflegen: Genuss- und Glücksmomente.So überlegte ich mir jeden Tag, ob ich jemanden eine kleine Freude machen kann, eine Karte zu schreiben, einen Anruf, eine spontane Einladung zum Kaffee, mit einem Kind spielen... Und täglich schrieb ich ein Glückstagebuch, wo nur das aufgeschrieben wurde, was mich glücklich machte.
 
Es ist meine tiefste Überzeugung, dass kleine Glücksmomente die beste Medizin sind, sie  die Hormonausschüttung ankurbeln, die es braucht um zu genesen.
Und um dieser Überzeugung Raum zu geben, nahm ich Teil an der Ausbildung: „Das neue Schulfach Glück“.
Ich wollte Zeit mit Menschen verbringen, die sich ebenso mit dem Thema Glück beschäftigen und  auf dem Weg sind dem Glück immer mehr  die Tür zu öffnen.
 
ZeitDiese Ausbildung hat mir auch den Antrieb gegeben meinen Herzenswunsch zu erfüllen und eine „Pilgerwanderung“ durch die österreichischen Alpen am letzten Wildfluss dem Lech zu realisieren. Meine Sehnsucht  verlangte nach gesunder Umgebung, Natur, Ruhe, ich sehnte mich so nach den Bergen, nach klaren Gebirgsseen in denen ich schwimmen kann, nach Wasserquellen aus denen ich trinken dann, nach der Kraft der Heilkräuter, der klaren Luft und dem Rauschen des Baches begleitet vom zierlichen Gebimmel der Kuhglocken. Dies war die schönste Symphonie in meinen von Tinnitus geplagten Ohren. Ich sehnte mich so nach der Wiedererweckung meiner eigenen Kraft.

Diesen  Weg bin ich gegangen, All-Eins mit mir, mit wunderbaren Begegnungen, inspiriert und aufgetankt. Der Weg war weit und wirklich anstrengend, doch es hat sich so gelohnt, ich wurde auf Schritt und Tritt belohnt.
Ich wusste, dass ich mich konditionell vorbereiten musste und die Motivation und Begeisterungsfähigkeit hat es mir ermöglicht drei Monate  zuvor konsequent mit dem Training zu beginnen. Zuerst ganz wenig und dann immer mehr. Es gab so viele Rückschläge, aber dann konnte ich wirklich diesen Weg, meinen Gesundungsweg gehen und erlebte so viel Unterstützung durch meine Freunde. Dies war ein großer Wendepunkt für den ich sooooo dankbar bin.

PraterJa, ich kultivierte Glücksmomente genauso wie ich täglich etwas zum Essen brauche. Und diese Glücksmomente haben nichts mit einer finanziellen Belohnung oder Glückskäufen zu tun, nein, es sind Momente intensiver Wahrnehmung und Dankbarkeit.
 
Es braucht genauso Spaß und Blödelei und aus diesem sensationell lustigen Tag, den ich gemeinsam mit einer Freundin und meiner Tochter verkleidet in Kostüme um die Jahrhundertwende im Prater verbrachte, entstand ebenso wie von meinen illustrierten Sprüchen, von Eindrücken vom Lechweg eine neue Serie an Billets von den „Frauen-Prater-G´schichten“.
Und diese Serie wird es demnächst im Buch-Cafe in Wiener Neustadt präsentiert.

Und nun bin ich von Herzen dankbar für alle Freunde, die mir zur Seite stehen und mich unterstützt haben in dieser  Wendezeit.
Ich bin dankbar für meine Geduld und Durchhaltevermögen, meinen Glauben an „die Schönheit der Zukunft“.
Es ist fast wie im Märchen, aber  nun sind meine drei Wünsche wahr geworden.
 
Mit liebsten Grüßen
 
Eva Steiner

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