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Meine Berufung leben - Aus dem Hamsterrad in die Welt der feinen Genüsse

am Sonntag, 24 Januar 2016. erstellt in Beiträge zur Blogparade

Meine Gedanken zur Blogparade - von Gabriele Marschall

Danke, liebe Irene, für die Einladung zur Blogparade der Soul Sisters. zm Thema "Neustarten und endlich deine Berufung leben" Eine tolle Idee und ein tolles Thema. Ist doch da auch enthalten:

  • Was darf/kann ich nicht tun, weil…..
  • Was muss ich tun, weil …..

Eine sich endlos drehende Spirale – ein Hamsterrad, aus der nur wir selber ausbrechen können......

Geboren in den „roaring sixties“ in Wien, aufgewachsen in einer typischen Arbeiterfamilie (Mama war Verkäuferin, Papa im Fahrdienst bei der ÖBB) und im 20. Wiener Gemeindebezirk.

Sehr prägend, sehr konservativ, streng erzogen – allerdings immer schon ein Freigeist und rebellisch gegen alle gesellschaftlichen Regeln.

Seit dem Kindergarten immer mit Buben zusammen, reine Mädchenklasse eine Horror, dementsprechend die ausgeübten Sportarten: Fußball, Basketball, Volleyball, Skifahren, Radfahren. Ich hatte Puppen, auch eine Barbie, mit der spielte ich nur mit meiner Freundin – wohnte gleich gegenüber, war so alt wie ich.

Klassische Ausbildung – Gymnasium allerdings ohne Matura, nach 6 Jahren genug, Latein war nicht meins, ständig Zoff mit dem Lehrer, interessiert hat’s mich auch nicht und somit keine Chance auf eine positive Note im Zeugnis. Mama steckte mich in die Handelsschule. Ich hätte lieber eine Konditorlehre gemacht, weil immer schon die Kreative. Nach der HASCH ab in den Aufbaulehrgang, wieder eine Chance gesehen doch noch Lehrerin zu werden – das war eigentlich mein Berufswunsch seit der Volksschule. Ja, es kam, wie es kommen musste, alles was mich nicht interessiert geht einfach nicht in mein Hirn hinein, da kann ich noch so lernen, geht nicht. Genau, zwar bis in die zweite Klasse geschafft (damals noch 2 Jahre) allerdings keine Matura.

Und mit der Ausbildung, bleibt einem nichts anderes übrig als ab ins Büro. Und das war wirklich mein Albtraum-Job. Der letzte Job, den ich machen wollte, aus dem Grund hab ich’s 30 Jahre ausgehalten. Ironie des Schicksals.
Das war vielleicht auch der Grund, wieso ich nicht lange in einem Unternehmen war. Mit der Zeit wurde die Tätigkeit zur Routine und „fad“, ab in das nächste Unternehmen, neuer Tätigkeitsbereich. Somit ist Erfahrung vorhanden im: Sekretariat, Assistentin der GF, Einkauf, Backoffice Verkauf, Buchhaltung, Controlling, Office Management. Am meisten „Spass“ hatte ich im Controlling.
Der Vorteil: viel praktische Erfahrung in vielen Bereichen, viel praktisches Wissen, viele unterschiedliche Chefs, allerdings auch immer in Betrieben in denen der Männeranteil höher war als der Frauenanteil.

Allerdings, gab es ein Unternehmen, dort war ich am längsten tätig. Als die Tochter den Familienbetrieb übernahm, ging dieser leider in Konkurs. Da war ich allein im „Büro“ und hatte somit ein umfangreiches Tätigkeitsfeld, immer Abwechslung und die Drehscheibe für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, selbständiges Arbeiten …. herrlich. In dem Unternehmen wollte ich in Pension gehen

Das erste „Umdenken“, kam mit dem ersten Buch von Johanna Paungger „Vom richtigen Zeitpunkt“ (Herbst 1991). Ich habe keine Ahnung, wieso ich mir dieses Buch gekauft habe. War wohl meine erste Bauchentscheidung. Total fasziniert aber auch skeptisch habe ich natürlich einige Sachen ausprobiert, sprich Wäschewaschen mit dem Mond, dann Unkraut zupfen, Haare entfernen, Friseurbesuch, Fenster putzen. Ich wurde von allen ausgelacht und gehänselt. Mir war’s egal, ich sah die Erfolge und begann über die Anderen zu schmunzeln. Eine Arbeitskollegin, erzählte mir damals sie „arbeitet“ mit Engeln. Klar am Anfang war Skepsis, dann auch ausprobiert und siehe da, auch da kam es zu Veränderungen an meiner Persönlichkeit. Später fing diese Kollegin mit Reiki an – da war ich total begeistert, denn nun konnte ich Blockaden schneller auflösen und viele neue Erkenntnisse wurden dadurch an die Oberfläche gebracht.

Meine Einstellung zum Leben begann sich zu verändern. Ich selbst begann „Engelsbücher“ zu lesen und mit Ihnen zu arbeiten. Ich begann, mich wieder meiner Wünsche und Träume zu besinnen, die ich im Zuge von Ehe und Kind total aufgegeben hatte. Sprich: Ich lebte, das Leben meines Mannes und im Sinne meines Kindes. Ich blieb auf der Strecke.

Ist diese Entwicklung einmal in Gang gesetzt, kann sie verzögert, aber nicht mehr gestoppt werden.

Der erste Schritt für den privaten Neustart: meine Scheidung 2004. Von mir initiiert und durchgezogen.

Für mich eine unbeschreibliche Befreiung, Erleichterung und nicht ahnen, was sich dadurch alles ausgelöst hatte.

Als Scheidungsgeschenk bekam ich von meiner damaligen Firma die Kündigung. Denn meine Kollegin war der Meinung, Alleinerzieherin mit minderjährigem Kind ist eh mehr zu Hause und im Krankenstand als in der Arbeit. Für mich ein Schock, den dadurch fehlte mir die „finanzielle“ Sicherheit und so nahm ich den ersten Job, der mir angeboten wurde. Es war der Chef einer Werbeagentur, die damals einiges für dieses Unternehmen gemacht hat, nicht wissend in welches Abenteuer ich mich hier hineinbegebe.

Es war ein interessanter Job, bei dem ich allerdings um einiges Weniger bekam. Somit war ein Zweiteinkommen/Nebenjob notwendig. Da kam nur etwas in Frage, wo ich vorher nichts bzw. sehr wenig investieren musste. Somit lernte ich den Direktvertrieb kennen. Ein liebe Freundin war und ist noch bei Pierre Lang als Beraterin tätig. Mein erstes Hineinschnuppern in die Selbständigkeit. Was es heißt eine 60-80 Stunden Woche mit Kind, Haushalt und Nebenjob zu koordinieren, erwähne ich jetzt nicht extra. Ich denke, die Situation kennen viele. Allerdings durch diese selbständige Tätigkeit, erwachte der Wunsch in mir, keine 9am to 5pm Jobs mehr machen zu wollen.

Doch wie immer, Glück im Unglück. Durch den Chef der Werbeagentur lernte ich meine spirituelle Lehrerin kennen. Der erste Schritt, zu dem Menschen, der ich heute bin, ist gemacht

Das war 2006 und der Wunsch, endlich selbständig arbeiten zu können wurde immer größer und größer. Raus aus den 9am to 5pm Jobs, eigenständig, selbstverantwortlich agieren zu können. Raus aus dem starren Bürokratismus. Raus aus den Jobs mit schlechter Bezahlung. Weg von Vorgesetzten, die absolute Chaoten sind, keine Ahnung von ihrer Tätigkeit haben, den Job „nur“ bekommen haben weil sie „wen“ kennen, für’s Unternehmen „unlogische“ Entscheidungen treffen, die auf lange Sicht sinnlos sind und dem Unternehmen mehr schaden als nutzen. Und vor allem keine Büroarbeit mehr.

Ende 2011 die Kündigung. 2012 war mein Auszeitjahr. Ein Jahr mit intensiver Arbeit an mir. Einige Ausbildungen/Seminare die ich bei dieser spirituellen Lehrerin machte. Das Prägenste, das Erlernen der Kabbala und Numerologie. Allerdings keine Ahnung, was ich beruflich weiter mache. Eines war klar: „Nie wieder Büro!“

Da ich während dieser Zeit beim AMS war, musste ich einiges an Kursen machen. Einige der Trainer und Trainerinnen meinten, wieso ich nicht die Ausbildung zur Trainerin in der Erwachsenenbildung mache. Gesagt, getan. Endlich konnte ich als „Lehrerin“/Trainerin arbeiten. Voller Freude und Enthusiasmus ging ich in den ersten Job – Mobbing durch Kollegin – meine Bitten um Intervention bzw. Gespräche mit Vorgesetzter schlugen fehl – Kündigung – neuer Trainerjob in einem anderen Kursinstitut. In dem Kursinstitut war ich als Teilnehmerin, und damals hab ich mir geschworen, nie wieder einen Fuß in dieses Gebäude setzen. Ja, wie heißt’s: der Mensch denkt, Gott lenkt. Also Job angenommen, in der Hoffnung, dass es als „Angestellte“ besser ist denn als Teilnehmerin.

Der Job war die Krönung von unfähigem Management – keine Ahnung von Projektabläufen, keine Ahnung von Mitarbeiterführung – chaotisch, unstrukturiert, Bossing. Der Grund dort zu bleiben – fixer Gehalt, nicht viel, doch immerhin 14x.

Wieder tappte ich in die Falle, meine eigenen Wünsche und Ziele in den Hintergrund zu stellen, bzw. war der Beweggrund wirklich das Geld. Spass war schon lange nicht mehr vorhanden. Ich habe nur noch funktioniert.

Nebenbei für mich die Ausbildung zum „Dipl. Feel Well Practitioner“ gemacht. Die Ausbildung half mir über diese Zeit hinweg. Wieder lernte ich neue Techniken zum Entspannen, auflösen von Blockaden und Schmerzen kennen und somit mir selbst wider auf neue Art und Weise helfen. Eigentlich wollte ich damals nur die Lomi Lomi Nui erlernen, weil ich, für den Gesetzgeber eine „Bescheinigung“ benötige, Menschen länger als im Sinne des Energetiker Gewerbescheines angreifen zu dürfen. Mir gelingt es sehr gut, Blockaden mit meinen Händen bzw. mit der „durchfließenden“ Energie zu lösen. Jamie, der Hund meiner Freundin liebt es von mir dementsprechend „massiert“ zu werden. Konnte so seine Verdauung in Ordnung bringen. Bei meiner Katze ebenso gearbeitet, hatte am Bauch eine ganz schlimme Narbe von ihrer Kastration. Ist nun total weich. Ein lieber Freund kam zu mir, weil er auf Grund seines Trainings für den Halbmarathon einen Muskelkater hatte und sich fast nicht bewegen konnte. Am nächsten Tag hab ich ihn angerufen und gefragt was der Muskelkater macht. Seine Antwort: Welcher Muskelkater. Menschen zu helfen, sie zu unterstützen auf ihrem Weg in ein neues, anderes Leben. Zu sehen wie sie wachsen, ihre Persönlichkeit entwickeln. Allerdings für mich im Augenblick noch nicht vorstellbar wie es im Endeffekt aussehen soll.

Doch wozu hat man Freundinnen. Anfang 2015 erhielt ich einen Anruf: „Gaby, was machst du am 7. Februar? Du musst unbedingt mit uns (Freundin und ihr Mann) nach Salzburg fahren. Es gibt ein österreichisches Start-up Unternehmen. Die Chance, von Anfang an beim Aufbau dabei zu sein.

Und dieser 7. Februar wurde für mich zu einem sehr emotionalen Tag. Auf der einen Seite wurde mir hier eine super tolle Geschäftsidee präsentiert, auf der anderen Seite war mein Leben zu dem Zeitpunkt auf einer extremen Talfahrt. Vor Ort die Entscheidung getroffen dabei zu sein und den Business-Start unterschrieben

Was ist an diesem Unternehmen so besonders?
Es ist das Gesamtkonzept, die Philosophie, die Produkte, die Teamarbeit.
Endlich ein Unternehmen gefunden, dass alle meine Vorstellungen und Wünsche vereint. Ich bin selbständig. Ich habe keine Risiken. Ich brauche kein Lager. Ich hatte eine geringe Investition. Es gibt ein tolles Ausbildungsprogramm. Teamwork vom Feinsten. Spass bei der Arbeit und einfach, leicht und einzigartig.

Was war ausschlaggebend?
Das Unternehmen hat High-Quality Produkte mit heimischen Rohstoffen und in österreichischen Unternehmen gefertigt. Wie Wertschöpfungskette ist besonders wichtig – dh vom Hersteller direkt zum Endkunden. Faire Bedingungen für Alle. Schaffen von Arbeitsplätzen.

Der Neustart war chaotisch. Noch im Angestelltenverhältnis, also als Nebenjob aufzubauen – sehr zeitintensiv. Und dazu kam noch das Jahr 2015 – eine absolute Herausforderung: Kündigung mit Zeitgleichem Umzug in eine neue Wohnung – neuer Arbeitsplatz befristet bis August – keine Vertragsverlängerung. Und die Beziehung ging auch in die Brüche.

Doch mit dieser Kündigung, die Entscheidung, mich voll und ganz auf meinen Geschäftsaufbau zu konzentrieren und zu fokussieren.

Wollte ich. Doch der psychische und physische Stress der letzten Jahre hat mich total ausgeknockt. 2 Monate auf Grund einer Erkrankung zu nichts fähig. Wie schon des Öfteren wurde mein Körper wieder über eine Krankheit ruhig gestellt um ihm endlich Ruhe und Entspannung zu gönnen. Anschließend Regenerationsphase.

Zweiter Neustart mit 2016 – und ich bin mit dem Herzen dabei …….

Und dieses tolle Unternehmen ist die Firma OnlyQ: www.onlyq.eu

Wir bringen qualitativ hochwertige, geschmacklich herausragende und gesunde Produkte direkt zum Kunden. Dabei vermeiden wir klassische Handels- und Vertriebsstrukturen und bieten, was es sonst nicht gibt: ausgesuchte Kostbarkeiten für ausgesprochene Genießer.

Ängste und Hindernisse?

  • Ängste: NEINs zu bekommen, Terminabsagen, Verschiebungen, zu geringes Produktwissen

  • Hindernisse: ordentliches Zeitmanagement betreffend beruflicher und privater Aktivitäten
  • Nachteil: von zu Hause arbeiten – als Frau sieht man sehr viele Sachen, die im Haushalt zu erledigen sind – Disziplin unbedingt notwendig. Ich habe mir in meinen Kalender berufliche und private Aktivitäten eingetragen – auch Wäsche waschen, zusammenräumen, einkaufen etc.

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Erfolgstipps:

  • nicht Alles selber machen wollen/müssen
  • seine Stärken und Schwächen kennen – Schwächen wenn notwendig bearbeiten
  • Unterstützung von Experten
  • Netzwerken
  • das eigene Geschäft ist immer dabei, auch bei privaten Terminen
  • immer Visitenkarten/Folder und Terminkalender mithaben
  • nicht über Probleme nachdenken sonder positive Erlebnisse/Ergebnisse visualisieren
  • seine Ziele schriftlich festhalten
  • Visionboard – was möchte ich alles noch machen zB Reisen, Wohnung/Haus – sprich seine Wünsche visualisieren
  • das „große“ Endziel in kleine Zwischenziele teilen – und bei jedem erreichen eines Zwischenzieles feiern
  • sich nicht durch negative/abwertende Aussagen/Geschwätz von Außen von seinem Ziel abbringen lassen
  • positive Affirmationen
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